Bericht zum HeLa-Cup (28.01.2010)
Volleyballturnier der 11. und 12. Klassen
Unmittelbar nach der Zeugnisausgabe fand am Donnerstag, dem 28.01., erstmalig ein Volleyball-Turnier für die 11. und 12. Klassen statt. Wie beim Fußballturnier der 5. und 6. Klassen, das zwei Tage vorher stattfand, haben Klassen aus zwei verschiedenen Jahrgängen eine aus Jungen und Mädchen bestehende Auswahlmannschaft ins Rennen geschickt. Bis auf eine Ausnahme haben alle Klassen der Profiloberstufe am Turnier teilgenommen.
Anders als sonst bei derartigen Turnieren üblich hatten die Mannschaften zwischen den Spielen kaum Leerlauf. Das von einer Lehrermannschaft (Herr Borchert, Herr Grünwald, Frau Hagedorn, Frau Hansen, Frau Sartori, Frau Studtfeld, Herr Take, Frau Turan) komplettierte Teilnehmerfeld spielte in zwei Fünfergruppen auf insgesamt drei Feldern, so dass immer sechs von zehn Mannschaften gleichzeitig im Einsatz waren. Von den vier pausierenden Mannschaften wurden immer drei als Schiedsrichter eingesetzt, so dass es förmlich Schlag auf Schlag ging. Von sieben Durchgängen in Vor- und Hauptrunde bestritt jedes Team vier Spiele und hatte zwei Spiele zu schiedsen, so dass es in 75 Minuten für jede Mannschaft nur eine kurze Pause von rund 10 Minuten gab.
Eine Woche vor dem Turnier wurden in der Aula in einer
öffentlichen Zeremonie, an der alle Mannschaften teilgenommen haben, die
beiden Gruppen ausgelost. Dabei sollten in (Todes-)Gruppe 1 unter anderem
mit der 12b und der 12d die beiden Erstplatzierten des Volleyball-Turniers
von Mai 2009 (gesamte Klasse) und die Lehrer aufeinander treffen, während in
der vermeintlich leichten Gruppe 2 die beiden "Mädchenklassen" des 12.
Jahrgangs sowie drei 11. Klassen gegeneinander antreten sollten.
In Gruppe 1 entpuppte sich in der Vorrunde die 11d als Favoritenschreck und belegte den ersten Platz (= direkter Einzug in die Kaiserrunde), wodurch die Lehrer (2.) sowie die 12b (3.) in die k.o.-Spiele gezwungen wurden. Auch die 12d (4.) erreichte noch die Zwischenrunde, während die 12e nach ausnahmslos knapp verlorenen Spielen den Gang in die Königsrunde (Spiel um Platz 6-10) antreten musste.
In Gruppe 2 konnte die 11c souverän alle Spiele für sich entscheiden und zog damit - wie die 11d - direkt in die Kaiserrunde (Spiel um Platz 1-5) ein. Die 12c erreichte den zweiten Platz in der Gruppe und hatte sich damit für die k.o.-Runde eine gute Ausgangsposition erspielt. Die 11b als Dritter dieser Gruppe sowie die 11e als Vierter lösten ebenfalls das Ticket für die Zwischenrunde, während mit der 12a nach der Vorrunde neben der 12e die zweite Mannschaft der Königsrunde feststand.
In der k.o.-Runde wurde - anders als in Vorrunde und Hauptrunde - nicht fortlaufend gezählt, sondern über zwei Gewinnsätze bis 11 gespielt. Die 12c machte mit der 12d mit 2:0 Sätzen kurzen Prozess, während sich die 11b (2:1 gegen die 12b) und die Lehrer (2:1 gegen die 11e) mit z.T. sehr knapp gewonnenen Sätzen in die Kaiserrunde quälten oder zitterten.
In
der anschließenden Königsrunde (Platz 6-10) fand die 12d endlich in die Spur
und gewann alle vier Spiele (6. Platz), gefolgt von der 12e. Die im
k.o.-Spiel den Lehrern unterlegene 11e belegte den 8. Platz vor der 12a, die
nach z.T. hohen Niederlagen in der Vorrunde alle ihre Spiele offen und
spannend gestalten und ein Spiel für sich entscheiden konnte. Dies ist der
12b, die in der Vorrunde nur knapp den direkten Einzug in die Kaiserrunde
verpasst hat, in der Schlussrunde nicht mehr gelungen (10. Platz).
In der Kaiserrunde bekam die 11d, anders als in der Vorrunde, kein Bein mehr an Deck, so dass alle Spiele verloren gingen (5. Platz). Die 12c konnte einen Sieg verbuchen und belegte in der Gesamtwertung den 4. Platz. Die übrigen drei Mannschaften der Kaiserrunde wiesen jeweils eine Bilanz von drei Siegen und einer Niederlage auf, so dass es zur Ermittlung der ersten drei Plätze auf das Ballverhältnis (wie das Torverhältnis im Fußball) ankam. Ein riesengroßes Dankeschön an dieser Stelle an Frau Hausmann, die im Wettkampfbüro während des gesamten Turniers die Ergebnisse protokollierte, in Windeseile Platzierungen berechnete und wenige Minuten nach Ende der letzten Spiele bereits die Urkunden ausgedruckt hatte.
Bei dieser Lotterie (gemeint sind NICHT die Rechenkünste von Frau Hausmann!), die die Kräfteverhältnisse jedoch ganz gut widerspiegelte, hatten die Lehrer mit einer Balldifferenz von +4 das Nachsehen (3. Platz) gegenüber der 11b (2. Platz, +17) und der 11c (1. Platz, +25). Herzlichen Glückwunsch!








Fazit:
Da das Turnier in diesem Jahr erstmals stattfand, gab es
keinerlei Erfahrungen zu möglichen Spielstärkeunterschieden zwischen den
beiden Jahrgängen. Auch die Lehrer rätselten im Vorhinein, ob sie mit den
Schülern würden mithalten können und haben das Turnier zwar insgesamt mit
zwei Niederlagen, aber unter dem Strich doch ohne Blamage überstanden. Im
Nachhinein betrachtet waren alle Teams auf Augenhöhe, so dass die meisten
Spielausgänge äußerst knapp waren. Überraschend war jedoch neben dem zum Teil sehr
ansehnlichen Spiel aller Mannschaften die Stärke der (jüngeren) 11. Klassen,
die so manche 12. Klasse jäh aus ihren Titelträumen riss. Wer hätte vorher
gedacht, dass von den fünf 12. Klassen einzig die 12c in der Kaiserrunde
mitmischt? Ein großes Lob abschließend an alle zehn Mannschaften,
die ohne Ausnahme stets zuverlässig ihre Schiedsrichteraufgaben wahrgenommen
haben und damit dazu beigetragen haben, dass das Turnier fair und
reibungslos sowie darüber hinaus ohne Verletzungen ablief. Nach der
gelungenen Premiere in diesem Jahr sollen die drei Wanderpokale im kommenden
Winter wieder neu vergeben werden, dann voraussichtlich in einem Turnier mit
ca. 15 Mannschaften der Klassenstufen 11-13.
Die drei bestplatzierten Mannschaften: Lehrer (3.), 11c (1.), 11b (2.)
